HypnosetherapieSeite drucken  
Hypnose - ein ganz natürlicher Bewusstseinszustand

Hypnose ist vom griechischen Wort hypnos = Schlaf abgeleitet. Dieser Begriff führt leicht zu Missverständnissen, da es sich nicht um Schlaf oder einen schlafähnlichen Zustand handelt.

Hypnose ist ein besonderer Bewusstseinszustand neben dem Wachbewusstsein und dem Schlaf. Eine andere Bezeichnung ist Trance.

Kennen Sie Momente, wo Sie in ein spannendes Buch vertieft sind oder einer angenehmen Musik lauschen und die Welt um sich herum fast vergessen haben? Oder Sie haben sich auf ein interessantes Gespräch eingelassen und bemerken nicht, dass Sie jemand ruft? Sie joggen durch den Wald und hängen Ihren Gedanken nach oder betrachten ein Urlaubsfoto und schwelgen in Erinnerungen? Gibt es Handlungen, die Sie so geübt und routiniert ausführen, dass Sie sie praktisch „im Schlaf“ erledigen können? Alles alltägliche Situationen, wo wir sehr konzentriert sind oder etwas nicht mit bewusster Aufmerksamkeit tun.

Wenn Ihnen dies vertraut ist, wissen Sie was eine Trance bzw. Hypnose ist!

 
 
Therapeutische Hypnose

Die therapeutische Hypnose unterscheidet sich von der „alltäglichen“ Hypnose lediglich dadurch, dass hier der hypnotische Bewusstseinszustand, der meist als tiefe Ruhe und Gelöstheit empfunden wird, ganz bewusst und gezielt herbeigeführt wird.

Der freie Wille und das Bewusstsein bleiben ebenso wie die Erinnerung erhalten!

Die Hypnose ermöglicht den besonders effektiven Einsatz vieler Therapieformen. Psychotherapeutische Verfahren in Hypnose sind bei einer Vielzahl körperlicher und seelischer Störungen und Erkrankungen als alleinige oder unterstützende Behandlungsmaßnahme angezeigt.

Sie erschließt den Zugang zum eigenen Unbewussten. Dies sind die verborgenen Anteile der Psyche, die weit über 90 % von ihr ausmachen.

 
 
Die Hypno-Integrative Tiefenpsychologische Therapie (H.I.T.T.® nach Werner J. Meinhold)

Die H.I.T.T. zeichnet sich durch eine neue, ganzheitliche Sichtweise von Gesundheit, Krankheit, Therapie und Heilung aus, bei der die Individualität des Patienten/Klienten einen hohen Stellenwert genießt.

Mit der H.I.T.T. werden die enormen Möglichkeiten des Hypnosebewusstseins zur Aufdeckung und Aufarbeitung von Fehlentwicklungen, Traumen und Defiziten aus der Vergangenheit, die bis in die früheste Kindheit zurückreichen können, eingesetzt, so dass die tiefen Ursachen seelischer und körperlicher Störungen in ihren Wurzeln aufgelöst werden können.

Bei diesem Verfahren werden die Symptome nicht unterdrückt, sondern das Erkennen und Verarbeiten der ins Unbewusste verdrängten krankmachenden Anteile eröffnet den Weg, eigene individuelle Lösungen zu finden.

 
 
Tiefenpsychologische, lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose (LAH)

Die Lebensgeschichte des Patienten/Klienten wird in Hypnose „rückwärts“ durchlaufen, um die Ursachen seelischer und psycho-somatischer Störungen, die meist in der frühen Kindheit beginnen, aufzudecken und aufzuarbeiten. Die LAH ist einsetzbar bei den meisten psychischen und psychosomatischen Krankheitsbildern. Das ganzheitliche Vorgehen begründet eine gute Aussicht auf dauerhafte Gesundung und eröffnet die Möglichkeit einer freien und positiven Lebenshaltung. Ohne therapeutische Zielsetzung kann das Verfahren z. B. zur Persönlichkeitsbildung eingesetzt werden.

 
 
Fokalanalyse in Hypnose (FAH)

Fokus bedeutet Brennpunkt. Bei der FAH steht ein vom Patienten bestimmtes Problem im Mittelpunkt der Therapie. Der Einsatzbereich erstreckt sich u.a. auf isolierte seelische oder psychosomatische Störungen bei ansonsten guter Lebensbewältigung. Auch dieses Verfahren bietet bei kurzer Behandlungsdauer gute Aussichten auf eine endgültige Problemlösung.

 
 
Anwendungsgebiete
  • Ängste (z. B. Platzangst, Prüfungsangst)
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Polyarthritis
  • unterstützend auch bei multipler Sklerose)
  • Bewegungsstörungen (z. B. Schreibkrampf)
  • Ess-Störungen (Magersucht, Bulimie)
  • Erschöpfungszustände/Burn-Out-Syndrom
  • Hautkrankheiten (z. B. Neurodermitis)
  • Herzstörungen, funktionelle
  • Magen- und Darmerkrankungen
  • seelische Störungen
  • Migräne, funktionelle Kopfschmerzen
  • Rheuma
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen (auch Phantomschmerzen)
  • sexuelle Störungen
  • Sprachstörungen (z. B. Stottern)
  • Süchte (Nikotin- und Medikamentenabhängigkeit, Alkoholismus)
  • Übergewicht
  • Unterstützend bei Krebs oder auch bei der Rehabilitation, z. B. nach einem Herzinfarkt oder bei Lähmungen nach Schlaganfällen
  • u. v. m.

 
   Weitere Informationen zu Hypnose und der H.I.T.T.® unter www.i-gth.de